Markus Kniebes Journal urn:uuid:acc21b9538f459092791445baaef7f33 2021-22-10T13:45:00 <![CDATA[Schelle und Adapter]]> urn:uuid:9594 2012-07-29T20:53:08 Seit ein paar Tagen benutze ich nun einen Novoflex NEX/PEN Adapter zum Anschluss aller Pentax Objektive (auch DA). Zur Entlastung des Bajonetts an der Kamera kam dann noch die passende Stativschelle für den Adapter hinzu.

Mein erster Noname Adapter aus dem fernen, fernen Osten, den ich mir damals mit der NEX-5 zugelegt hatte, hatte einen fest montierten Sockel mit einem DIN 4503 Gewinde um das Gezuppel auf auf eine Wechselplatte oder sonstwo dran zu schnallen all das für entspannte 40 Tacken.
Nach kurzem Gebrauch stellte sich allerdings heraus, so fest war der Sockel gar nicht montiert, der fing nämlich derbst an zu wackeln, denn befestigt war der nur mit zwei zarten kleine Schräubchen, die den regelmässigen Gebrauch seelisch wohl nicht verkraftet haben und in Rente gingen. Also Sockel ab, Löcher zugeklebt. Ist halt auch nicht der Knüller, wenn Licht in den Adapter kommt, oder Staub oder Insekten oder miniaturisierte Zombies.

Nachdem ich dann noch ein paar andere Adapter mit und ohne Blendensteuerung ausprobiert habe, bei denen dann die Anschlüsse zu wackelig waren oder sie keine Blendensteuerung hatten, habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir den Adapter und die passenden Schelle von Novoflex zugelegt. Der passte dann perfekt und die Blendensteuerung läuft auch smooth, zwar stufenlos aber immer noch besser als gar nicht.
Die Stativschelle finde ich sehr sinnvoll, da bei schwerem Glas schon eine erhebliche Kraft auf das Bajonett und vor allem den Stativanschluss der Kamera wirkt. Und ganz ehrlich, dem kleinen Gewinde im Boden der NEX-7 schenke ich kein großes Vertrauen, wenn es darum geht großen Belastungen standzuhalten. Im Sony NEX Talk Forum auf Digital Photography Review habe ich nun schon ein paar Threads zum Thema gebröselter Stativanschluss bei der NEX-7 gelesen und möchte das an meinem Modell natürlich vermeiden. Aber die Schelle hat noch einen weiteren Vorteil, das Kamera lässt sich in der Schelle natürlich problemlos drehen, so dass man ohne viel Aufwand oder L-Stück schnell von Quer- in Hochformat ändern kann; oder was dazwischen 😉

Trotz des horrenden Preises für die beiden Teile (immerhin gut 250 €) kann ich nicht anders als Novoflex ein Lob für die exzellente Verarbeitung aussprechen. Also wenn in 500000 Jahren keine Spur unserer Zivilisation mehr zu finden sein sollte, der Adapter wird den Zeitraum spielend überdauern und Beweis für eine fotografierende ehemalige Zivilisation auf diesem Planeten sein.

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Markus Kniebes kniebes@pm.me