Markus Kniebes Journal urn:uuid:411d9c3c637af73f710c5ff573839241 2021-02-12T00:41:10 <![CDATA[Google Mail, Imap, Mutt und das Leerzeichen]]> urn:uuid:8323 2007-11-01T16:15:00 Die Konfiguration von mutt um per IMAP auf Google Mail zuzugreifen ist ja nun denkbar einfach:

set folder=imaps://imap.gmail.com:993
# nur notwenig, wenn Nachrichten nicht
# per smtp.gmail.com versandt werden
# set record=\“imaps://imap.gmail.com/[Google Mail]/Sent Mail\”
set postponed=\“imaps://imap.gmail.com/[Google Mail]/Drafts\”
set imap_user=\“Google@Mail.Adresse\”
set imap_pass=\“Password\”
set certificate_file=~/.mutt/certificates
set spoolfile = +INBOX
set header_cache=\”~/.mutt/cache/headers\”
set message_cachedir=\”~/.mutt/cache/bodies\”

Die Handhabung von Google Mail per Imap weicht allerdings etwas von der Norm ab, um mit dem Webclient konform zu bleiben. So werden Nachrichten gelöscht indem sie nach \’[Google Mail]/Trash\’ verschoben werden oder die Markierung als SPAM erfolgt durch Verschieben in den Ordner \’[Google Mail]/Spam\’. Also was bietet sich mehr als als ein Makro dafür einzurichten.
Etwa so:

macro index \”,p\” \\
s=\“imaps://imap.gmail.com/[Google Mail]/Trash\\n\” \\
\“copy to trash\”

Aber nein! Was bei der record oder postpone Variable noch funktioniert, schlägt bei einem Makro fehl. Das Leerzeichen in \“Google Mail\” wird beharrlich ignoriert da mutt bei der manuellen Eingabe einer Mailbox – nichts anderes macht das Makro – keine Leerzeichen akzeptiert und möchte daher unentwegt das Verzeichnis \’[GoogleMail]/Trash\’ anlegen.

Jetzt kann man sich Gedanken machen wen man nun ankotzen möchte. Google für das Leerzeichen oder mutt für\‘s Verweigern. Auf jeden Fall ist es schade, denn das hätte den Komfort beim Umgang mit Google Mail via Imap enorm gesteigert. Hat jemand eine Idee?

Update: Mit Tab Completion als Workaround bietet sich, wenn es die Namen der Tags erlauben, folgende Lösung an:

macro index \”,p\” \\
s=\”[Google\\tTrash\\ny\” \\
\“copy to trash\”

]]>
Markus Kniebes kniebes@pm.me