Markus Kniebes Journal urn:uuid:81b79d1c3178cc36955f71ad185c21f9 2021-25-06T13:04:54 <![CDATA[Montagsdöner]]> urn:uuid:7498 2006-03-20T14:59:00 Ich habe ja zugegebener Weise eine recht festgefahrene Meinung zu fixen oder flüssigen Layout und deren maximal bzw. minimale Breite.

Ganz übel fallen mir immer wieder fixe Layouts mit einer Breite von mehr als 900 Pixel auf. Es mag ja sein, daß 1024×768 mittlerweile ein weit verbreite Auflösung ist, aber das ist noch lang kein Grund, daß ein Browserfenster diese Weite auch einnehmen muß. Oder wieviel Platz bleibt denn noch, wenn ein Browserfenster im Vollbild eine Seitenleiste mit 150 oder 200 Pixel Breite hat. Gerade bei Linux- und Macnutzern ist es stark verbreitet möglichst viele Fenster nebeneinander auf den Bildschirm zu platzieren. Was nicht selten eine aufwändiges Zielrücken voraussetzt, wie ich aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Und dann kommt ein Flachköpper daher und wirft mir eine Seite mit 900 oder 1000 Pixel Weite vor die Füße.

Der Punkt, daß die Bildschirmauflösung nicht mit der Fensterbreite gleichzusetzen ist, ist doch mindestens so alt wie der erste grafische Browser und es gibt immer noch irgendwelche selbstverliebten Designer-Pfeifen, die meinen sie wären zu schön dafür und erzählen ihren Kunden dumme Märchen von Standardauflösungen. Die können noch so viel Webstandards nutzen wie sie wollen, es sind und bleiben Amateure. Bevor man sich mit Webstandards beschäftigt sollte man sich doch erstmal mit grundlegenden Eigenarten des Screendesign auseinanderstzen. Ein wenig mit Photoshop malen zu können ist nicht ausreichend.

Wenn fixes Layout dann bitte konservativ und schmal.

Ich habe gerade ein Templateset bekommen, da ist mit das Essen von Vorgestern aus dem Gesicht gefallen. Und solche Vögel nennen sich dann Webdesigner. Hab’ schon keine Lust mehr…

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Markus Kniebes kniebes@pm.me