Markus Kniebes Journal urn:uuid:c7d9cee6b567633d4c6198b89fb4a5ef 2021-19-06T14:42:52 <![CDATA[Montagsdöner]]> urn:uuid:7398 2006-02-13T13:50:00 Eine Frage an den gewieften OS X Nutzer:

Natürlich vergesse ich vor dem Herunterfahren alle Finder Fenster zu schließen, so daß diese mich nach einem Neustart voller Freude und in Erwartung benutzt zu werden anspringen.
Als feinfühliger Mensch tut es mir natürlich jedes Mal leid den Tatendrang eines Fenster im Keim zu ersticken indem ich es einfach schließe. Ich würde das ganz gern von vornherein abstellen.

Wo geht so ein geschlossenes Fenster überhaupt hin.

Ich vertrete die These, daß jedes Folder Icon ein Tor in ein anderes Universum ist. Wenn man nun ein Fenster schließt, kann man ja sehr schön beobachten, wie das Fenster zusammenfällt und durch das Icon und den Bildschirm in eine anderes Universum gezogen wird. Ein gigantisches, schwarzes Universum, indem nur dieses eine kleine Fenster existiert mit seinen Icons und Toren in wieder neue Univeresen.
Man sieht wie sich dem Nutzer ein wirres und schier unüberschaubares Geflecht aus Toren und Universen auftut. Aber es ist nichts verloren. Findige Wissenschaftler haben Korridore oder Wurmlöcher entdeckt, die die Universen ohne Umwege miteinander verbinden. Allein dem Forscherdrang des Menschen ist es zu verdanken, daß aus einer solchen Entdeckung eine Technologie adaptiert wurde, um derartige Wurmlöcher künstlich zu erzeugen. Wir Wissenschaflter sprechen hierbei von einem Alias.

Wir sehen also ein geschlossenes Fenster ist nicht einfach nur weg. Nein, es fristet ein einsamens Dasein in einem Paralleluniversum und wartet nur darauf endlich genutzt zu werden.

Vielleicht ist es mir mit diesen Ausfühungen gelungen ein wenig Sensibilität für mein oben beschriebenes Dilemma zu schaffen.

]]>
Markus Kniebes kniebes@pm.me