Markus Kniebes Journal urn:uuid:c98e2a6b303875a55635dc5b386c59c5 2021-25-06T06:36:06 <![CDATA[Impressumspflicht für Blogs?]]> urn:uuid:7353 2006-01-27T13:50:00 Jens verweist auf zwei Blogeintrage zum Thema Impressumspflicht. Immer wieder gern genommen und immer wieder unentschieden.

Ich will die beiden Einträge mal nicht zitieren, da ich an den »Selbstleser« glaube. Gerade ein Blick ins Lawblog bringt dem juristisch ungeschultem Blogger Aha Effekte.

Ungeachtet der für juristische Laien teilweise nur mit Vorbehalten interpretierbaren Gesetztestexte, bin vor geraumer Zeit schon dazu übergegangen rein präventiv ein Impressum mit Kontaktdaten anzulegen. Und es hat auch garnichtmal weh getan. Nun wissen die Leute wenigstens, wie sie mich erreichen können und ich erscheine niemanden als ein anonymes Etwas. Aber es hat auch Nebenwirkungen. Einige schicken mir Mails um ihren nagativen Gefühlen bzgl. meiner Person freien Lauf zu lassen. Die sind meist mit superkühlen Pseudonymen anstelle eines Namen unterzeichnet. Andere schreiben einfach nur mal so, weil’s nett ist. Andere bieten mir Geld für meinen Kung-Fu.

Ich möchte in meinem Blog meinen Chef als Vollspack vom Dienst bezeichnen aber möchte dabei schön anynom bleiben, da er ja evtl. in meinem Blog landen könnte und dann wäre die Kacke am Dampfen. Allerdings habe ich auch nicht die Eier mich im Büro in dieser Weise zu äußern.
Häh?! Was für ein verkappter Möchtegernanarchist muß man sein, um so zu denken?

Wenn ich unter die Zeilen, die ich schreibe nicht meinen Namen setzen mag, was sagt das über meine Worte aus.

]]>
Markus Kniebes kniebes@pm.me