Markus Kniebes Journal urn:uuid:14290c2238edc5c5143a8c0d0419a820 2021-29-07T02:24:52 <![CDATA[Tagging und Themenvielfalt]]> urn:uuid:7344 2006-01-21T14:17:00 Tagging kann manchmal auch recht frustrierend sein. Wenn ich einen Blick auf meine Tagliste werfe, kommt mir das Ganze schon ein wenig lang und unübersichtlich vor. Und ich könnte nicht behaupten wahllos drauflos getaggt zu haben. Im Gegenteil, ich habe mich schon zusammengerissen.

Meine ideale Vorgehensweise wäre etwa wie folgt gewesen: Wir sprechen e.g über ein Album, dabei bieten sich Tags zum Künsternamen, Albenname, Genrte und das Tag ‘Musik’ gemeinhin an.
Rechnet man das auf 100 Einträge hoch – das ist niedrig bemessen, ich habe 170 Einträge zum Tag ‘Musik’, wobei sich allerdings nicht alle mit einem Album oder einer CD beschäftigen – kommt man auf 100 Tags allein für die Namen der Alben oder CDs. Hinzu kommen noch Tags für die Namen der Künstler. Sagen wir mal 35, ich höre ja immer den gleichen Brei. Hinzu kommen ein paar Tags für das Genre. Also allein für den Themenbereich Musik könnte ich ca. 150 Tags kalkulieren.
Nun habe ich aber nicht nur die oben erwähnten 170 Einträge sondern knapp 4500. Ich möchte das jetzt nicht hochrechnen.

Natürlich habe ich nicht jedem Album einen Tag verpaßt oder jeder erwähnten Software, jeder Webapplikation, jeder TV Serien, jedem (Kino)Film und was weiß ich nicht was. Sondern nur markanten oder bei einigen, die von «öffentlichem Interesse« sein könnten oder mir am Herzen liegen. Also eine subjektive Auswahl und somit per Definition zu eingeschränkt ist.

Und welchen Schluß ziehe ich daraus. Die Rückkehr der Kategorien? Einmotten der Tagliste und wildes Drauflostaggen, damit auch ein nur ein einziger Technorati User sieht, Aha, da hat jemand was über Ah Cama-Sotz geschrieben.

Technisch gesehen ist das Implodieren von Kategorien aus Tags trivial. Aber will ich mich wieder mit Kategorien rumärgern. Immerhin habe ich sie mal schreiend rausgetreten.

Ich denke die Vergabemehode ein wenig weiter zu differenzieren – mit einem Überbleiblse an Subjektivität – ist durchaus sinnvoll. So wird es der erste Schritt sein, der Tagsliste einen Schwellenwert zu verpassen, so daß nur Tags mit einer gewissen Mindestrelevanz angezeigt werden, das dürfte die Liste immens ausdünnen. Und weiter werde ich die Auflösung verringern, was die Liste auch ein wenig straffen wird.

Also: die neue alte Tagliste
Mehr zur Technik, wenn die Software mal veröffentlicht wird.

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Markus Kniebes kniebes@pm.me