Markus Kniebes Journal urn:uuid:58bdf962df6aeb1ae634ece692ba4cd4 2021-02-08T02:35:53 <![CDATA[Montagsdöner]]> urn:uuid:7014 2005-09-26T16:54:00 So verregnet habe ich mir den Montag meiner zweiten Urlaubswoche nicht gewünscht.

Ich müßte an sich mal quer durch die Stadt zur Post. Im Zeitalter von E-Mail mangelt es bei mir immer an Briefmarken und passenden Umschlägen.

Aber zur Zeit sieht es so aus, als würde ich nichtmal trockenen Fußes bis zur Dönerbude kommen.

Nicht erst seit GTD in Mode gekommen ist, weiß man, daß es weise ist seine Mail Inbox leer zu halten, dh. den Eingang möglichst schnell zu verarbeiten, sprich einsortieren oder lösen.
Stellt sich doch die Frage wohin mit den einsortierten E-Mails. Ein großer Teil ist sicherlich gut in /dev/null augehoben, aber die eine oder andere Nachricht ist es dann evtl. doch wert aufbewahrt zu werden, eg. die höchst perversen Sexmails der besseren Hälfte, die im Büro einfach nichts Besseres zu tun hat.

Für den Mac User bieten sich da folgende praktikable Lösungen an:

  1. Ich entscheide mich entweder für Mutt oder das garstige Mail.app und lege Mails lokal in entsprechende Ordner ab. Mail.app nutzt seit Version 2 (seit Tiger?) ja leider keine mbox Mailboxen mehr, so daß der lokale Austausch mit mutt nicht unbedingt einfacher geworden ist.

  2. Ich kaufe mir einen Kasten Fiege und einen Döner und installiere einen Imap Server – Courier? Cyrus? Mal sehen – auf dem etwas unterdimensionierten Mini und lege meine Mails über den Server ab. Hat den klaren Vorteil, daß der technische Aufwand geradezu umwerfend ist und weltfremden Geeks gerade gelegen kommt.

  3. Ich lasse alles wie es ist, benutze weiterhin den ruhr.de Imap Server und verlasse mich auf deren Backups…

  4. Mir hat jemand zwei Ausgaben der Frankfurter Rundschau auf die Fußmatte gelegt, ich vertiefe mich darin und verdrängen die E-Mail-Sache.

Gordon hat das leidige Thema E-Mail auch schon mal aufgegriffen.

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Markus Kniebes kniebes@pm.me