Markus Kniebes Journal urn:uuid:f31653de7faf6c43120255ccb73127d5 2021-01-12T01:19:47 <![CDATA[Matrix Revolutions …]]> urn:uuid:2638 2003-11-09T11:45:00 … oder die Zertörung eines Kultes.

Mit dem ersten Teil der Matrix habe die Wachowski Brüder geschafft den Begriff Matrix neu zu prägen und einen Kult erzeugt. Mit dem zweiten und letztendlich dem dirrten Teil haben sie es geschafft den Kult zu zerstören, und den Begriff ein weiteres Mal zu prägen. Jetzt als Synonym für schlechte Fortsetzungen.
Ich habe selten einen so aufwändig produzierten SciFi Filem gesehen, der so entsetzlich langweilig war und im Prinzip absolut nichts anderes als Spezial Effekte geboten hat.

Im Einzelnen: Neo hängt seltsam uneingeklinkt auf einer Zwishenstation herum, über die der Train Man Programm von hüben nach drüben verfrachtet natürlich im Auftrag des Merowingers. Wir erinnern uns an den nervtötenden Franzosen.
Morpheus, der im Großen und Ganzen durch seine Nebensächlickeit auffällt, und Trinity machen sich in Begleitung des Seraphs (Man kann jemanden nur wirklich kennenlernen, wenn man mit ihm kämpft.) machen sich auf dem Weg zu dem ollen Franzosen, um über Neos Rückkehr/ Freigabe zu verhandeln. Dabei schlängelt man sich durch eine Art Fetisch-Club. Jede Menge Progrmme mit z.T. chicken Interfaces. Prügelt und beschießt sich ein wenig, um sich nachher zu »einigen«.

Die Wächter brechen durch die Decke Zions und machen da die Welle, im Wahrsten Sinne des Worten. Ist zugegebenermaßen extem gut gemacht.

Zwischendurch viel Gerede und Handlung um Nichts, 129 Min. wollen gefüllt sein.

Instruktionen vom Orakel: Ex-Agent Smith ist der/die/das Böse und muß aufgehalten werden. Ein Job für die trübe Tasse, die sich Auserwählter nennt.

Neo und Trinity machen sich allein auf den Weg zur Stadt der Maschinen, dort angekommen stirbt Trinity jämmerlich vor sich hin und Neo bietet sich an gegen das außer Kontrollle geratene Programm Smith anzutreten, wenn die Maschienen ihren Angriff einstellen und Frieden schließen.

Der Endkrampf zwischen Neo und Smith erinnert stark an so manches Gerangel zwischen Superman und irgendeinen Bösen. Ein großer Teil findet fliegend in der Luft statt. Ähnlich wie beim Kampf gegen die zig hunderst Smiths im letzten Teil wünscht man sich ein rasches Ende des Kampfes und einen Sieg Smiths damit er in Ruhe die Welt zerstören kann und es auf keinen Fall einen vierten Teil geben kann.

Der Film ist furztrocken und verfügt über keinen Funken Charme oder Witz, das gilt auch für jeden einzelnen Charakter. Revolutins hat sich auf der Liste der lahmsten Filme, die ich im Kino gesehen habe, einen sicheren Platz zwischen From Hell und Vanilla Skies ergattert.

Wenn es einen vierten Teil geben sollte, möchte ich bitte Van Diesel in der Hauptrolle 😉

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Markus Kniebes kniebes@pm.me