Markus Kniebes Journal urn:uuid:f723b4fd13433242dfe98c6d257f8973 2021-24-10T19:09:20 <![CDATA[Dahinsiechen]]> urn:uuid:1444 2002-11-06T10:23:00 Was mach ich so. Naja, mit meine abklingenden Pest am Hals zu Hause rumsitzen, mich ärgern, daß ich nur noch Beuteltees habe nd davon auch nicht mehr viel, auf meinen Platten für ein wenig für Ordnung sorgen und später noch ein wenig meine Intimität zu MM Director vertiefen.

Letzteres schon ein wenig widerwillig. Ist nicht wirklich meine Welt, brauche jedes Mal einen Augenblick, um mich einzufinden und zu motivieren das Moster mit diesen ekelhaft langen Reißzähnen zu starten. Wenn's denn wenigsten unter Linux laufen würde… Aber Win lenkt wenigsten nicht von meinem Vorhaben ab, da ich ehrlich gesagt sonst nix mit dem System anfangen kann.

Ansonsten hab ich keine Lust zu garnichts, nichtmal zum Leben. Hängt vermutlich mit den Halsschmerzen und der Erkältung zusammen. Wenn nicht müßte ich mir jetzt eingestehen ich sei des Lebens müde und überdrüssig. Aber da ich Heute schon einmal herzhaft gelacht habe, kann das natürlich nicht sein. Oder doch?

In diesem Zusammenhang sei auf eine Meldung im Heise-Newsticker hingewiesen, die darüber refererit, daß durch den Selbstmord zweier Jugendlicher in Berlin am vergangegen Sonntag eine/die Diskussion über Selbstmordforen im Internet wieder angeheizt wroden sei.
Generell halte ich Foren und Maillinglisten zu dem Thema für geradezu unabdingbar. Und Nein! Es wird dort relativ selten bis garnicht diskutiert, wie's denn nun am besten geht. Das ist wohl eine der oberflächlichsten und stumpfsinnigsten Betrachtungsweisen des Suizids, die einem ab und an in Verbindung mit solchen Diskussionsrunden genannt werden, gleich gefolgt von dem Vorurteil, daß die Leute mit ihrem Leben einach nur nicht fertig werden und sich einfach mal die und das gönnen sollten…

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Markus Kniebes kniebes@pm.me